Alternativen zu Plastikbesteck

Umweltfreundliche Alternativen zu Plastikbesteck

Wie so viele Dinge aus Plastik, ist auch Plastikbesteck unheimlich praktisch. Auf Parties, Events und Messen, für Marketingaktionen oder einfach für den Joghurt oder das Eis unterwegs – Plastikbesteck ist günstig und optimal für den einmaligen Gebrauch geeignet. Aber auch hier gilt: Ein „zu viel“ birgt Schattenseiten. Wird das Plastik nicht korrekt entsorgt, landet es in der Umwelt, wo es sowohl für Mensch und Natur zu einer Bedrohung wird (Lesen Sie hierzu auch: Gefahren durch Plastik).

Außerdem ist die Nutzungsdauer von Plastikbesteck enorm kurz in Relation zum Energie- und Ressourcenaufwand für die Herstellung und die Entsorgung. Ob es der Löffel zu der Kugel Eis ist, den wir etwa 3 Minuten lang nutzen oder das Rührstäbchen für den Kaffee, das wir gerade eine Mal ein paar Sekunden lang benötigen – es lohnt sich durchaus über Alternativen nachzudenken.


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Einwegbesteck aus Holz

Einwegbesteck aus Holz

Holzbesteck gibt es in inzwischen in den verschiedensten Formen zu kaufen - für Löffel, Gabeln, Messer, Rührstäbchen und Schaschlikgabeln finden Sie online eine große Auswahl von verschiedenen Herstellern. Doch auch für Holzbesteck werden Ressourcen gebraucht, die der Natur entnommen werden. Um er Umwelt also einen echten Dienst zu erweisen, achten Sie darauf, dass das Holz das FSC-Siegel trägt oder das Besteck aus Recyclingmaterial hergestellt wurde.
  • Weiterer Plastikmüll wird verhindert
  • kompostierbar
  • stabil
  • Einwegprodukt, für dessen kurze Nutzungsdauer hoher Ressourcen- und Energieaufwand betrieben wird
Einwegbesteck aus PLA

Einwegbesteck aus PLA

Wie nachhaltig und umweltfreundlich das Bioplastik PLA ist, ist umstritten. Seine Kompostierbarkeit ist nur unter bestimmten Bedingungen gewährleistet, die zumindest in deutschen Kompostieranlagen nicht gegeben sind. Zudem werden die Rohstoffe (überwiegend Mais) für PLA unter nicht nachhaltigen Bedingungen angebaut. Meist kommen die Rohstoffe außerdem nicht aus Deutschland und müssen einen weiten Weg zum Produktionsort zurücklegen. Das Bioplastik PLA hat deshalb keine positivere Umweltbilanz als herkömmliches Plastik und löst im aktuellen System auch noch nicht das Müllproblem.
  • geschmacksneutral
  • qualitativ mit herkömmlichem Plastik gleichzusetzen
  • Rohstoffe selten aus nachhaltiger Landwirtschaft
  • tatsächliche Kompostierbarkeit nicht gewährleistet
  • Nicht immer frei von herkömmlichem Plastik
Mehrwegvarianten aus Edelstahl oder Bambus

Mehrwegvarianten aus Edelstahl oder Bambus

Wo auf die Einwegvarianten von Besteck verzichtet werden kann, sollte Mehrweg immer die bevorzugte Wahl sein. Je häufiger die Produkte genutzt werden und je seltener sie ersetzt werden müssen, desto besser fällt die Umweltbilanz aus. Mehrwegbesteck kann entweder in der herkömmlichen Edelstahlvariante oder auch der Bambusvariante genutzt werden. Bambus ist ein schnell nachwachsender Rohstoff, dessen Anbau verhältnismäßig wenig Ressourcen verbraucht. Negativ hervorzuheben ist jedoch der lange Transportweg von Bambus.
  • wiedernutzbar
  • positive Umweltbilanz bei häufiger Nutzung
  • Geschmacksneutral
  • Bei langfristiger Nutzung kostengünstiger
  • langer Transportweg des Rohstoffs Bambus
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