Slow Fashion: Nachhaltig und hochwertig produzierte Mode

2. Februar 2024 | Nachhaltige Mode & Kosmetik

In den letzten Jahren gerieten die großen Modeketten aufgrund ihrer schnelllebigen Modetrends und den damit einhergehenden negativen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zunehmend in die Kritik. Um dieser Problematik entgegenzuwirken, entwickelte sich als Gegenbewegung die Slow Fashion. Statt immer mehr und schneller zu konsumieren, geht es bei Slow Fashion darum, Mode zu kreieren und herzustellen, die sowohl für die Umwelt als auch für die Menschen, die sie produzieren oder tragen, keine negativen Auswirkungen hat. Woran Slow Fashion erkennbar ist, welche Vor- und Nachteile sie bietet und welche Marken nachhaltige Mode herstellen, zeigen wir im Folgenden.

Slow Fashion Jeans

Definition: Was ist Slow Fashion?

Slow Fashion steht für Nachhaltigkeit, Ethik und einen bewussten Umgang mit Mode. Das bezieht sich nicht nur auf die Produktion und den Verkauf, sondern auch auf die Nutzung durch die Verbraucher. Anstatt schnell zu konsumieren, geht es bei Slow Fashion darum, ein Kleidungsstück wertzuschätzen und über einen längeren Zeitraum zu tragen. Erstmals verwendet wurde der Begriff im Jahr 2007 von Kate Fletcher, Professorin für Nachhaltigkeit, Design und Mode an der University of Arts in London, die damit der Bewegung einen Namen verlieh. Ziel der Slow Fashion Bewegung ist es, ein Umdenken bei den Verbrauchern zu bewirken und die Achtsamkeit in Bezug auf Mode und Konsum zu fördern.

Die Grundsätze von Slow Fashion

Umweltfreundliche Produktion:

Bei der Herstellung von Slow Fashion kommen Rohstoffe aus ökologischer Landwirtschaft zum Einsatz. Zusätzlich werden schädliche Chemikalien vermieden und beim Färben umwelt- und gesundheitsfreundliche Alternativen gewählt.

Faire Entlohnung und gute Arbeitsbedingungen:

Vom Anbau der Rohstoffe bis hin zur Produktion der Kleidung wird bei Slow Fashion darauf geachtet, dass die Arbeiter zu keinem Zeitpunkt einem gesundheitlichen Risiko ausgesetzt sind. Außerdem wird Wert darauf gelegt, dass die Arbeiter für ihre Leistung einen fairen Lohn erhalten.

Ressourcen schonen und Wertschöpfung steigern:

Slow Fashion folgt keinen schnelllebigen Modetrends, sondern setzt auf hochwertig produzierte Kleidung, die langlebig und haltbar ist. Dadurch können die Verbraucher die Kleidungsstücke länger tragen, wodurch Ressourcen geschont und die Wertschöpfung gesteigert wird.

Transparenter Produktionsprozess:

Bei Slow Fashion wird nicht verheimlicht, wo und unter welchen Bedingungen die Kleidung produziert wurde. Stattdessen wird auf Transparenz gesetzt, wodurch die Kunden den Ursprung der Mode vollständig nachvollziehen können.

Slow Fashion vs. Fast Fashion – hier treffen zwei Welten aufeinander

Slow Fashion entwickelte sich als Gegenbewegung zur Fast Fashion. Um zu verstehen, warum es wichtig ist, das Geschäftsmodell Fast Fashion durch eine bewusstere Herangehensweise auszubremsen, gehen wir an dieser Stelle kurz auf die Problematik der „schnellen Mode“ ein. Die Modebranche wurde in den letzten 30 Jahren immer schnelllebiger und der Zeitraum, in dem neue Kollektionen herauskommen, auf wenige Wochen verkürzt. Durch günstige Preise und ständig neue Aktionsangebote werben die Fast Fashion Marken um die Gunst der Verbraucher, mit dem Ziel, dass diese mehr und schneller konsumieren. Um die Fast Fashion zu möglichst niedrigen Preisen anbieten zu können, wird die Produktion in Niedriglohnländer verlegt, wo menschenunwürdige Arbeitsbedingungen herrschen und der Umweltschutz vernachlässigt wird.

Hinzu kommt, dass die Qualität bei der Fast Fashion keine Rolle spielt, sondern die niedrigen Produktionskosten im Fokus stehen. Um die Mode günstig anbieten zu können, wird eine minderwertige Qualität in Kauf genommen. Das führt dazu, dass die neue Jeans oder der kürzlich gekaufte Pullover schon nach kurzer Zeit Mängel aufweist und durch neue Stücke ersetzt werden muss. So entsteht ein Kreislauf aus ständigem Konsum, der zulasten der Umwelt und der Menschen geht, die die Billig-Mode herstellen. Durch den übermäßigen Konsum der Fast Fashion entwickelte sich außerdem ein Müllproblem. Denn die schnelle Mode kann nur bedingt verwertet werden und landet schlussendlich auf den Mülldeponien, wo es gilt der Flut an entsorgter Kleidung Herr zu werden. Mehr erfährst du in unserem Artikel zu Fast Fashion.

Slow Fashion geht einen anderen Weg und fördert einen nachhaltigen Konsum von Mode. Die Bekleidung wird nicht nur unter Einhaltung von Umweltschutz und Arbeitsrechten produziert, sondern soll durch eine hochwertige Verarbeitung möglichst lange getragen werden können. Auf diese Weise wird ein Zeichen gegen die kostengünstig produzierte Billig-Mode gesetzt, die im Grunde nur für die Mülldeponien hergestellt wird.

Rana-Plaza-Unglück – die Folgen von Fast Fashion

Welche Folgen die Billig-Produktion von Textilien hat, zeigte sich im April 2013 beim Einsturz der Rana-Plaza-Textilfabrik in Bangladesch, bei dem 1.135 Menschen zu Tode kamen. Das Fabrikgebäude beherbergte mehrere Textilunternehmen, die für KiK, Primark, Mango und andere Fast Fashion Marken Kleidung herstellten. Am Tag vor dem Einsturz wurden Risse am Gebäude festgestellt und der Zugang zur Fabrik untersagt. Trotz Zugangsverbot befanden sich beim Einsturz über 3.000 Menschen in der Fabrik. Dabei handelte es sich überwiegend um Textilarbeiterinnen, die von den Betreibern zur Arbeit gezwungen wurden. Leider haben sich auch knapp 10 Jahre nach dem Einsturz die Arbeitsbedingungen in Bangladesch noch nicht verändert.

Woran erkenne ich Slow Fashion?

Zwar geht es bei der Slow Fashion Bewegung darum, Kleidung möglichst lange zu tragen, doch kommt irgendwann dennoch der Zeitpunkt, wo neue Stücke gekauft werden müssen. Da es für die Herstellung von nachhaltiger und fairer Mode keine einheitliche Regelung gibt, ist es für die Verbraucher teilweise schwer, Slow Fashion zu erkennen. Wer jedoch genauer hinschaut, stellt schnell fest, ob ein Modelabel Slow Fashion herstellt oder lediglich Greenwashing betreibt.

Materialien – ein Blick aufs Etikett gibt Auskunft

Charakteristisch für Fast Fashion ist ein hoher Anteil an synthetischen Fasern, wie etwa Polyacryl, Polyester oder Elasthan. Bei Slow Fashion hingegen kommen überwiegend natürliche Materialien wie zum Beispiel Baumwolle, Wolle, Hanffasern oder Leinen zum Einsatz, die nachhaltig und ohne Chemie produziert wurden.

Auf natürliche Materialien achten
Auf natürliche Materialien achten

Produktion – kann die Herkunft nachverfolgt werden?

Mittlerweile werben auch viele Fast Fashion Marken mit Nachhaltigkeit und Umweltschutz. In den meisten Fällen lassen sich diese Aussagen jedoch nicht nachverfolgen. Slow Fashion Hersteller unterstützen einen transparenten Produktionsprozess, bei dem jeder Schritt für die Verbraucher nachvollziehbar ist. Das bezieht sich nicht nur auf das fertige Kleidungsstück, sondern auch auf die Herkunft und die Weiterverarbeitung der Fasern und Stoffe, die für die Produktion verwendet werden.

Fashion Siegel – nachhaltige Mode an Zertifizierung erkennen

Zwar gibt es kein reines Slow Fashion Siegel, das sicherstellt, dass alle Aspekte erfüllt sind. Doch gibt es verschiedene Siegel und Zertifizierungen, die aufzeigen, ob ein Kleidungsstück ökologisch und sozial fair produziert wurde und eine Unterstützung darstellen, wenn es darum geht, Slow Fashion zu erkennen. Dazu gehören zum Beispiel:

Global Organic Textile Standard (GOTS):

Kleidungsstücke, die das GOTS-Siegel tragen, werden aus Bio-Fasern hergestellt, sind frei von chemischen Stoffen und erfüllen strenge ökologische Kriterien.

Fair Wear Foundation (FWF):

Das FWF-Siegel gibt Auskunft über die Herstellung der Kleidung und wird nur an Labels vergeben, deren Mode unter fairen Arbeitsbedingungen produziert wird.

Fairtrade Certified Cotton:

Das Fairtrade-Cotton-Siegel gibt an, dass die enthaltene Baumwolle in dem jeweiligen Kleidungsstück unter fairen Bedingungen angebaut und weiterverarbeitet wurde.

OEKO-TEX Standard 100:

Mode, die das OEKO-TEX Standard 100 Siegel trägt, wurde schadstofffrei produziert und ist diesbezüglich für den Menschen unbedenklich.

Die Vor- und Nachteile von Slow Fashion


„Wo Licht ist, ist auch Schatten“

– Johann Wolfgang von Goethe


Slow Fashion bietet für Mensch und Umwelt zahlreiche Vorteile. Dennoch gibt es auch Nachteile, die wir an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen möchten.

Die Vorteile von Slow Fashion

Durch ökologische Produktionsverfahren lassen sich die Umweltbelastung und der CO2-Ausstoß, mit der die konventionelle Textilherstellung verbunden ist, reduzieren. Da bei Slow Fashion keine schädlichen Chemikalien und Färbemittel zum Einsatz kommen, lässt sich zusätzlich die Wasserverschmutzung in den produzierenden Ländern senken.

Nicht nur bei der Herstellung wird die Umwelt geschont, auch die spätere Nutzung der Textilien durch die Verbraucher ist wesentlich umweltfreundlicher. Denn beim Waschen von Bekleidung aus synthetischen Fasern wie etwa Polyester gelangt Mikroplastik ins Abwasser und damit in Flüsse und Meere. Bei Slow Fashion aus natürlichen Fasern besteht diese Problematik nicht. Das Thema Mikroplastik im Wasser haben wir für dich in einem anderen Beitrag noch einmal detailliert erörtert.

Von den Auswirkungen auf das Ökosystem abgesehen bietet Slow Fashion auch aus sozialer Sicht Vorteile. Während der Erfolg der Fast Fashion Marken auf der Ausbeutung der Arbeiter basiert, achten Slow Fashion Hersteller darauf, dass in den Produktionsbetrieben gute Arbeitsbedingungen herrschen und faire Löhne bezahlt werden. Das gilt nicht nur für die Nähereien, sondern auch für die Menschen, die beim Anbau beziehungsweise bei der Herstellung der Fasern beteiligt sind.

Auch die Verbraucher profitieren von den Vorteilen der nachhaltigen Mode. Durch die qualitativ hochwertige Verarbeitung erweist sich Slow Fashion als langlebig und haltbar. Die Lieblingsstücke können so über einen längeren Zeitraum getragen werden, was langfristig Geld spart, da seltener neue Kleidung gekauft werden muss. Da bei der Herstellung auf chemische Substanzen verzichtet wird, besteht kein Risiko, dass gesundheitsschädliche Stoffe über die Haut aufgenommen werden.

Die Nachteile von Slow Fashion

Hochwertige Materialien, ökologische Produktionsverfahren und faire Arbeitsbedingungen führen zu höheren Produktionskosten und dementsprechend auch zu höheren Verkaufspreisen. Für Verbraucher mit geringem Budget ist Slow Fashion daher mitunter zu hochpreisig, weshalb sie zur günstigeren Fast Fashion greifen. Viele Slow Fashion Label produzieren außerdem kleinere Kollektionen, wodurch die Auswahl an Stücken geringer ist. Zudem gibt es seltener Kollektionswechsel, was es erschweren kann, das passende Teil zu finden, wenn neue Kleidung benötigt wird. Auch die Auswahl an Größen ist ein Nachteil von Slow Fashion. Bisher gibt es nur wenige Marken, die nachhaltige Mode in Plus Size anbieten.

Die Vor- und Nachteile von Slow Fashion gegenübergestellt

VorteileNachteile
+ Umweltfreundliche und schadstofffreie Produktion Slow Fashion kostet mehr
+ Ressourcen werden geschont Geringe Auswahl an Designs 
+ Faire Arbeitsbedingungen für alle, die am Produktionsprozess beteiligt sind Große Größen werden häufig nicht angeboten
+ Höhere Haltbarkeit – Kleidung kann länger getragen werden

Das Modeunternehmen Lanius als Beispiel für Slow Fashion

Lanius ist ein Familienunternehmen, das 1999 in Köln von Claudia Lanius gegründet wurde und auf Mode für Damen spezialisiert ist. Zweimal im Jahr bringt Lanius eine neue Damen-Kollektion heraus, die mit Liebe zum Detail kreiert wurde. Bei der Auswahl der Materialien legt das Label Wert auf Nachhaltigkeit und verwendet ausschließlich umweltfreundliche Stoffe. Im Sinne der Slow Fashion Bewegung unterstützt Lanius die Kunden dabei, die Lebensdauer ihrer Kleidung zu verlängern und auf diesem Wege den Kleidungsmüll zu reduzieren.

In einem Guide gibt Lanius Tipps zur nachhaltigen Pflege von Kleidung. Dazu gehören nicht nur Infos zur richtigen Materialpflege, sondern auch Tipps zum Waschen und Bügeln der Mode. So erfahren die Kunden zum Beispiel wie sie Pilling an Bekleidung aus Wolle entfernen oder Kaffeeflecken ohne Rückstände beseitigen können. Teil des Nachhaltigkeitskonzepts von Lanius ist außerdem ein Reparaturservice, mit dem defekte Kleidungsstücke unkompliziert repariert werden können. Hierfür senden die Kunden die Stücke an eine professionelle Schneiderei, wobei die Versandkosten von Lanius übernommen werden, und erhalten diese repariert zurück.

Sollte die Kleidung irgendwann nicht mehr gefallen, sorgt der Lanius Resell-Service dafür, dass die Stücke ein neues Leben erhalten. Die Kunden senden ihre aussortierten Teile dafür an Buddy&Selly, eine Direkt-Ankauf-Plattform, mit der Lanius kooperiert, und erhalten anschließend ein Angebot per E-Mail. Wenn sie mit dem Preis einverstanden sind, erhalten sie den Ankaufswert entweder zuzüglich 5 Euro Bonus als Gutschein für den Lanius Online-Shop oder ohne Bonus als Überweisung auf das Bankkonto.

In Kooperation mit Kleiderei bietet Lanius außerdem die Möglichkeit die Designermode zu mieten, anstatt sie zu kaufen. Das Mieten lohnt sich vor allem für Stücke, die nur selten getragen werden, oder nur für einen bestimmten Anlass benötigt werden. So können die Verbraucher ihr Modebudget senken und tragen gleichzeitig zur Schonung der Ressourcen bei.

Weitere Slow Fashion Marken: Von Basics bis Outdoor-Kleidung

Immer mehr Modelabels entscheiden sich für die Herstellung nachhaltiger und fair produzierter Fashion. Einige davon möchten wir an dieser Stelle kurz vorstellen.

Hessnatur

Das Modeunternehmen hessnatur wurde 1976 von Dorothea und Heinz Hess in Bad Homburg gegründet und ist auf Naturtextilien aus chemisch unbehandelten Stoffen spezialisiert. Hessnatur gilt als Vorreiter der Slow Fashion Bewegung und bietet nachhaltige und natürliche Kleidung für die ganze Familie an. Heinz Hess realisierte 1991 das weltweit erste Projekt für den Anbau von Bio-Baumwolle und sorgte mit seinem Engagement für eine Veränderung in der Textilbranche. Die Mode von hessnatur ist mit dem Fair Wear Foundation Siegel, dem Global Organic Textile Standard und dem Grünen Knopf zertifiziert.

Nudie Jeans

Die Denim-Marke Nudie Jeans wurde 2001 in Göteborg gegründet und bietet Denim-Mode aus Fairtrade- und Bio-Baumwolle an. Jede Jeans, die das Label produziert, hat das Potenzial, zu einem lebenslangen Begleiter zu werden. Nudie Jeans stellt nicht nur neue Mode her, sondern repariert die Hosen auch und verkauft zurückgebrachte Jeans als Vintage-Modelle. Wenn eine Reparatur nicht möglich ist, werden die Hosen umweltgerecht recycelt.

ArmedAngels

Gegründet wurde das Label ArmedAngels 2007 von zwei Studenten aus Köln, mit der Vision das System zu ändern und Schluss mit Lohnsklaverei, Massenproduktion und hohen CO2-Emmissionen bei der Textilproduktion zu machen. Mittlerweile umfasst die Marke unter anderem moderne Basics, stylische Outerwear und schadstofffreie Denim-Mode für Damen und Herren. Die Mode von ArmedAngels trägt die Siegel Fair Wear Foundation, Fairtrade, Global Organic Textile Standard, PETA Cruelty Free und Global Recycled Standard.

ThokkThokk

ThokkThokk wurde 2007 als One-Man-Show gegründet und entwickelte sich zu einem erfolgreichen Mode-Label für ökologisch und fair produzierte Kleidung, die durch minimalistische Designs ins Auge sticht. Die Mode von ThokkThokk ist GOTS zertifiziert und wird überwiegend in Indien gefertigt. Bekannt ist das Label auch für seine vegane Alternative zur Daunenjacke. Anstatt tierische Daunen verwendet ThokkThokk Kapokfasern zur Füllung der Jacken.

Recolution

Das Label Recolution fertigt seit 2010 nachhaltige Mode, die zu treuen Begleitern für die Kunden werden sollen. Jedes Kleidungsstück wird in Hamburg entworfen und in Europa produziert. Die Marke Recolution verwendet ausschließlich Stoffe, deren Herkunft sie nachvollziehen kann und die frei von Schadstoffen sind. Das Label bietet zeitlose Basics und urbane Streetwear für Damen und Herren an, die GOTS und PETA zertifiziert sind.

Lanius

Lanius ist ein Familienunternehmen, das 1999 in Köln von Claudia Lanius gegründet wurde und auf Mode für Damen spezialisiert ist. Zweimal im Jahr bringt Lanius eine neue Damen-Kollektion heraus, die mit Liebe zum Detail kreiert wurde. Bei der Auswahl der Materialien legt das Label Wert auf Nachhaltigkeit und verwendet ausschließlich umweltfreundliche Stoffe. Zusätzlich bietet Lanius vegane Mode an, die PETA-Approved Vegan zertifiziert ist. Um eine lange Haltbarkeit der Kleidung zu gewährleisten gibt Lanius nicht nur Tipps zur richtigen Pflege, sondern bietet zudem einen Reparatur-Service an.

Ist Slow Fashion wirklich teurer?

Im Vergleich zu Fast Fashion erscheinen Slow Fashion Artikel auf den ersten Blick erst einmal teurer. Langfristig gesehen hält dieser Vergleich jedoch nicht stand. Für die Herstellung von Slow Fashion kommen hochwertige Materialien zum Einsatz, die sich als wesentlich langlebiger und haltbarer erweisen. Das bedeutet, dass seltener Kleidung nachgekauft werden muss, wodurch sich die Investition in höherpreisige Slow Fashion langfristig gesehen auszahlt.

Berechnungsbeispiel: Kosten Slow Fashion Hose vs. Fast Fashion Hose

Slow Fashion HoseFast Fashion Hose
Kosten beim Kauf120 Euro30 Euro
Lebensdauer5 Jahre1 Jahr
gekaufte Hosen in 5 Jahren1 Stück5 Stück
Gesamtkosten in 5 Jahren120 Euro
(1 x 120 Euro)
150 Euro
(5 x 30 Euro)

Quellen:

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